Fragen? Rufen Sie uns an!

0345 55 83 754

Ready to use - die GNS-Verfahren


FaserPlus-Verfahren

(Mineralische Dünger und Wertstoffe aus Gärresten)

Gärrestaufbereitung "Klick zur vergrößerten Darstellung"

Mineralische Dünger und Wertstoffe aus Gärresten


Die Rückgewinnung von Nährstoffen aus Wirtschaftsdünger und Bioabfall ist wichtig, um unsere zukünftige Nahrungsmittelproduktion zu erhalten und gleichzeitig die negativen Umweltauswirkungen zu verringern. Mit der Gärrestaufbeitung System GNS werden Emissionen verringert und Wertstoffe erzeugt.

Das FaserPlus-Verfahren


  • Stickstoffrückgewinnung
  • chemikalienfrei
  • geringer Energieverbrauch

Die Produkte


  • Kalkdünger
  • Ammoniumdünger
  • Fasern

Vorteile des FaserPlus-Verfahrens


  • chemikalienfrei (keine Säuren und Laugen, nur REA-Gips nach REACH zertifiziert als Betriebsmittel)
  • robust, ohne vorherige Separation (faser- und verschmutzungsresistente, selbstreinigende Behälter und Apparate)
  • niedrige Betriebskosten (1/10 der Kosten für Gips statt Schwefelsäure, geringer Strom- und Wärmebedarf, geringer Reinigungsaufwand)
  • großtechnische Praxis seit 2008, als FaserPlus-Verfahren seit 2016
  • integrierte Hygienisierung (1 h bei 70 °C nach Hygieneverordnung EG Nr. 1774/2002)
  • ohne Emissionen oder Abgase in die Umwelt
  • optimale Vorstufe für die Totalaufbereitung (nachfolgende Stufen wie Trocknung oder Wasseraufbereitung werden entlastet und damit kostengünstiger)


Wir demonstrieren an der BENAS Biogasanlage im EU-Projekt SYSTEMIC unser Verfahren zur Nährstoffrückgewinnung und vertreten damit Deutschland. Das im EU-Forschungsprogramm HORIZON geförderte vierjährige Projekt wurde am 1. Juni 2017 gestartet.

F&E-Projekte www.systemicproject.eu

Effizientes Düngemanagement mit neuen Düngeprodukten aus Gärresten


Gärreste über weite Strecken zu transportieren kann teuer werden. Die Erzeugung von transportwürdigen mineralischen Düngemitteln eröffnet neue Wege für ein kostengünstiges und emissionsarmes N-Düngemanagement.

mehr lesen

Das Verfahren


Modifiziertes Stripping-Verfahren, bei dem aus Gärresten der Ammonium-Stickstoff mit BHKW-Abwärme ohne Verwendung von Laugen, Säuren oder externen Strippmedien entfernt wird. Bindung des Ammoniak bevorzugt mit REA-Gips unter Erzeugung von Ammoniumsulfatlösung und Kalk als zugelassene mineralische Düngemittel.

Kurzdarstellung (PDF)

Anwendung


  • Energiesparendes und umweltfreundliches Verfahren zur Minderung von Emissionen und Verlusten an Dünge-Stickstoff aus Gärresten
  • Wichtiger Teilschritt zur Totalaufbereitung und Schließung von Nährstoffkreisläufen in der Landwirtschaft
  • Verhinderung von Ammoniakhemmungen und Entfernung von Nährstoffüberschüssen bei der Vergärung stickstoffreicher Substrate wie Hühnermist

Referenzen

Referenz

Realisierung einer Gärrestaufbereitung System GNS an einer Biogasanlage (3 MW Stromäquivalent) mit Biomethanerzeugung (2011-2012)


Nach der Entfernung des Ammoniumstickstoffs werden die flüssigen Gärreste zu 70% in die Biogasanlage zurückgegeben. Der hohe Anteil an Stickstoff, der mit dem Geflügelmist in die Biogasanlage gelangt, kann dadurch fast vollständig aus dem Prozess entfernt und zu mineralischen Düngemitteln umgesetzt werden. Durch Wärmerückgewinnung aus der Gärrestbehandlung kann zusätzlich der benachbarte Hühnermastbetrieb mit Wärme versorgt werden. Standort: Sachsen-Anhalt, Röblingen am See, Anlagenbauer: AIM Technical Solutions GmbH, Timelkam (A)
Referenz

Realisierung einer Gärrestaufbereitung System GNS an der 5 MWel -Biogasanlage (Errichtung 2008, Erweiterung 2011, FaserPus-Verfahren 2016)


Die Erstellung des individuellen Planungskonzeptes wurde 2007 unter Berücksichtigung der Besonderheiten vor Ort sowie unter Nutzung vorhandener Behälter und Aggregate vorgenommen. Die technische Umsetzung erfolgte durch den Anlagenbetreiber selbst. An der im vollautomatischen Betrieb arbeitenden Gärrestbehandlungsanlage wurde die großtechnische Funktionsweise des Verfahrens im Praxisbetrieb belegt. Seit 2011 Langzeiterfahrungen bei Einsatz von viel Geflügelmist mit Rezyklierung der N-reduzierten Gärreste. 2016 Erprobung des FaserPlus-Verfahrens zur Mitbehandlung der Biogasfasern (Separation nach der Strippung). Standort: Ottersberg bei Bremen, Auftraggeber/Partner: BENAS-Biogasanlage GmbH

Vergasung von Holz, Stroh, Klärschlamm

(Thermochemische Verfahren zur Erzeugung von Synthesegas zur Stromerzeugung)

Biomassevergasung

Biomassevergasung mit GNS-Katalyse


Um das Potenzial der Biomassevergasung zur dezentralen Wärme- und Stromerzeugung am Markt besser nutzbar zu machen, müssen ihre Vorteile durch höhere Wirkungsgrade und geringere Emissionen zur Wirkung kommen. Dies kann gelingen durch katalytische Reaktionslenkung und angepasste Prozessbedingungen.

Effizienz durch GNS-Katalyse


  • maximaler Vergasungswirkungsgrad
  • Minimierung der Teerbildung
  • Minimierung der Verluste

Universelle Anwendung


  • Eignung für Fest- und Wirbelbett
  • Optimierung von Bestandsanlagen
  • Vergasungs- und Nachverbrennungskatalysatoren

Das Verfahren


Verringerung der Teerbildung, Absenkung der Schwellentemperatur und Beschleunigung der Vergasungsreaktionen durch katalytische Reaktionslenkung.

Energetisch optimale Ausnutzung der chemischen Energie der Biomasse bei reduzierter Teiloxidation und Nutzung interner Wärmequellen (partiellallotherme Verfahrensführung).

Ergebnisse Holzvergasung (PDF)

Stand


  • Umsetzung und Erprobung des Gesamtkonzeptes an einer Forschungs- und Pilotanlage (50 kWel) auf dem Campus der HS Merseburg (2002 bis 2005)
  • Anwendung an 8 unterschiedlichen Anlagen zur Holzvergasung von 30 bis 500 kWel
  • Optimierung von Bestandsanlagen (Fest- und Wirbelbett)

Katalysatoren für Prozesse und die effiziente Abgasbehandlung

(BHKW Abgase, KWK-Anlagen, CO, Benzol, NOX)

GNS-Nachverbrennungskatalysatoren


Wir entwickeln und testen u.a. spezielle Schüttgutkatalysatoren zur Motorabgasreinigung aus der Biomassevergasung. Durch den Einsatz einer Katalysatorkombination aus einem besonders leistungsfähigen Oxidationskatalysator und einem robusten Schutzkatalysator können die Katalysatorgifte vor Eintritt in den hochaktiven Oxidationskatalysator im preiswerten Schutzkatalysator abgefangen werden. Dadurch:
  • Sichere Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für CO, Benzol und anderen Schadstoffen während der gesamten Betriebszeit
  • Niedrigere Kosten und verbesserte Standzeiten der Katalysatoren

Referenzen

Referenz

zwei namenhafte Hersteller von Holzvergasungsanlagen (2014 - 2016)


Effizienzsteigerung durch GNS-Katalyse, zum Einsatz anderer Biomassen und zur katalytische Motorabgasreinigung
Referenz

Stadtwerke einer Gemeinde mit ca. 61.000 Einwohner (2001 - 2013)


Effizienzsteigerung der Gaserzeugung aus Holz durch GNS-Katalyse und Tests zur katalytische Motorabgasreinigung

GNS-Verfahren

Labor

Bewertungen